• GesKR 03/2008
  • Einzelheft «Schweizerische Zeitschrift für Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht sowie Umstrukturierungen»

  • Dike Verlag
  • Zürich/St. Gallen 2008
  • 112 Seiten, broschiert
  • Publikationsart: Zeitschrift
  • Sprache: Deutsch, Französisch, Englisch
  • Verfügbarkeit:  am Lager

Preis: CHF 98.00

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Counsel's Page
Andreas L. Meier, Litigation aus der Inhouse-Perspektive 201

Aufsätze
Rudolf Tschäni, Risiken von Banken bei Unternehmensübernahmen 205
Tobias Meyer, Kapitalschutz als Selbstzweck? 220
Tetiana Bersheda Vucurovic, «Avis obligatoires et faillite» dans la révision du droit de la société anonyme 235

Kurzbeiträge
Dieter Dubs, Die GV-Teilnahmebefugnis für Mitglieder des Verwaltungsrats nach Art. 702a OR – Materieller
Gehalt und (praktisch keine) Folgen in der Praxis 254

Entscheidbesprechungen
Charlotte Wieser, Offenlegung eines Bewertungsgutachtens im Rahmen einer Klage auf Überprüfung
des Umtauschverhältnisses 263
Nicolas Facincani / Mark Mauerhofer, Verantwortlichkeit des Verwaltungsrats bei unbefugter Delegation
der Geschäftsführung 267
Oliver Hablützel, Verschuldensbeurteilung bei der Haftung der Arbeitgeberorgane für nicht bezahlte
Sozialversicherungsbeiträge 271

Dissertationen
Christoph Hurni I Andreas Kradolfer I Martin Liebi I Lukas Müller I Alexandre Richa 275

Entscheidübersicht 208
Literaturübersicht 286
Rechtsetzungs - und Regulierungsvorhaben 300




Counsel's Page

Dr. Andreas Meier

Andreas Meier (Institut Straumann AG) über Litigation aus der Inhouse-Perspektive

«Die bestmögliche Verteidigung des Unternehmens verlangt vom zuständigen Litigation Counsel nicht nur Fähigkeiten im Projektmanagement und Kenntnisse des anwendbaren Prozessrechts; es bedarf zusätzlich auch guter Kenntnisse der internationalen Rechtshilfeübereinkommen, denen die Schweiz beigetreten ist, um rechtzeitig formelle Mängel rügen zu können.»

Aufsätze

Dr. Rudolf Tschäni

Rudolf Tschäni analysiert Risiken von Banken bei Unternehmensübernahmen

«Im Rahmen der bei Unternehmensübernahmen von Banken erbrachten Dienstleitungen wie der Beratung beim Kauf von Beteiligungspapieren, dem stakebuilding oder auch bei der Finanzierung von Übernahmen ergeben sich eine Vielzahl von Risiken, welche die Banken aber durch verschiedene Massnahmen in den Griff bekommen können.»

Tobias Meyer

Tobias Meyer fragt, ob Kapitalschutz Selbstzweck sei

«Der Schweizer Gesetzgeber steht mit seinem Ziel, die Kapitalstrukturen zu flexibilisieren, grundsätzlich im Einklang mit der in Kontinentaleuropa zu beobachtenden Entwicklung, das Grundkapitalsystem zu deregulieren und es von unnötigem Ballast zu befreien. Der vorliegende Gesetzesentwurf wird diesem Anspruch aber nur sehr bedingt gerecht; das Kapitalband als grundsätzlich begrüssenswerte Innovation wird durch unnötige, mit dem Gläubigerschutz begründete Kautelen seiner konzeptuellen Gradlinigkeit und Einfachheit beraubt.»

Dr. Tetiana Bersheda Vukurovic

Tetiana Bersheda Vukurovic über die Revision des Art. 725 OR

«Les propositions de révision de l’article 725 du Code des obligations («CO») introduisent plusieurs innovations dont une partie au moins est à saluer. En revanche, nous ne pouvons souscrire sans réserve au Projet de révision du droit de la société anonyme dans la mesure où il ne tient pas suffisamment compte des intérêts sous-jacents à l’intérêt social lorsque la situation financière de la société devient précaire. A notre sens, le Projet ignore les intérêts des créanciers et le besoin de protection de ceux-ci.»